Der Polizei-Sport-Verein Berlin wurde am 1. Juni 1921 gegründet und bestand anfangs aus den Abteilungen Leichtathletik, Boxen, Schwimmen, Fußball, Schwerathletik, Jiu-Jitsu und Handball. Die Abteilung Jiu-Jitsu wurde erst 1933 in die Judo-Abteilung umgewandelt.

Einer der Mitbegründer der Abteilung Judo war Werner Witkowski, der uns bis zu seinem Tod im Jahr 2008 aktiv unterstützte. Er war unter anderem einige Jahre Präsident des Judo Verbandes Berlin und Vizepräsident des Deutschen Judobundes.

Schon von Anfang an waren die Judoka des PSV sehr erfolgreich, die Meistertitel auf landes- und bundesweiter Ebene häuften sich schnell.

Der erfolgreichste PSV-Judoka überhaupt war Peter Herrmann, der in den sechziger Jahren sieben Mal Deutscher Meister, zwei Mal Europa- und ein Mal Vizeweltmeister wurde, abgesehen von den unzähligen weiteren Titeln. Doch auch in naher Vergangenheit erreichten unsere Sportler Titel bei wichtigen Turnieren wie der Europameisterschaft.

Der Vorteil der ursprünglichen Zugehörigkeit zur Polizei ist, dass wir die Möglichkeit haben, die Sportanlagen in der Polizeiausbildungsstätte Ruhleben zu nutzen. Dadurch können wir ein wesentlich vielfältigeres und intensiveres Training anbieten. So haben wir Trainigsangebote für alle Alters- und Leistungsklassen. Die Zeiten und Orte der Trainings sind hier zusammengefasst.